Kappesrollerinnen in Köln-Vogelsang. Auf dem Schild zu lesen: "Vogelsang wird kanalisiert! Jetzt träcke mir och saubere Kappes-Ränzcher?!". Max-Leo Schwering schreibt, dass die Vogelsanger in Köln „mit ihrem lustigen Tun doch irgendwie an Traditionen anknüpfen können, die im bäuerlichen Leben der Stadt einst eine wichtige Rolle spielten. Zwar waren die „Kappesboore“ noch nicht auf die Idee gekommen, ihren Kappes zu rollen. Aber sie pflegten und hegten ihn und machten schließlich Geld daraus. Auch die Vogelsanger nehmen alljährlich den Kappes in behutsame Hände, hegen und pflegen ihn, rollen ihn schließlich zum Ziel. Und wer am besten rollt, dem winkt die Ehre und der Preis. Nicht der Verdienst, die klingenden Münze ist hier ausschlaggebend, sondern die Freude für sich und all jene, die am Straßenrand zuschauen.“ „Im Kappesrollen haben sich die Vogelsanger Frauen ihren eigenen Kirmesbrauch geschaffen, urwüchsig und eigenständig, gerade das Richtige für eine Siedlung, die zwischen Dorf und Stadt steht.“ (Dr. Joseph Klersch). Ein Foto aus dem robert-filmore-berger-archiv.

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