Zwei Freunde mit zeittypischen Frisuren schießen im Sommer 1972 während der Kreuzberger Festwochen - also auf dem Rummel, wie man in Berlin sagt - auf dem Kreuzberger Viktoriapark mit Luftdruckgewehren erfolgreich Tonröhrchen kaputt und gewinnen mehrere Flaschen billigen Sekt. Eine weiteres Ziel an diesem Schießstand ist ein kleiner sich bewegender Knopf, der bei einem Treffer eine Kamera mit Blitz auslöst und sogenannte "Super-Color-Fotos" von den Schützen anfertigt. Den Kreuzberger Festwochen auf dem Viktoriapark wurde einige Jahre nach dem Fall der Mauer von Seiten der Berliner Grünen so viele organisatorische Steine in den Weg gelegt, daß es mit dem Angebot und der Beliebtheit stetig abwärts ging. Im Jahre 2008 fanden die letzten Kreuzberger Festwochen statt. Eine bei den Berlinern äußerst beliebte Sommer-Attraktion war damit Geschichte.

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