Königsberg ist nach dem Angriff der russischen Armee zerstört. Schon 1944 waren große Teile der Stadt bei einem Angriff der Briten beschädigt worden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in den Kommentaren.
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2 Kommentare
Digit-Redaktion 02.12.2019, 12:33 Uhr
@bysanter: Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Wir haben in der Beschreibung auf Ihren Kommentar verwiesen.
bysanter 29.11.2019, 21:15 Uhr
1944 verglühte Ostpreußens Hauptstadt bei zwei Luftangriffen der Briten im Feuerball der Phosphorbomben. Ostpreußen war bis zum Spätsommer 1944 vom Krieg weitgehend verschont geblieben. Zwar musste Königsberg, Krönungsstadt der preußischen Monarchen, ein paar Schrammen hinnehmen durch vereinzelte sowjetische Fliegerattacken. Aber noch lebte sie in der Illusion, sich außerhalb der Reichweite alliierter Bomber zu befinden, die im Westen Hamburg und Köln, Berlin und Essen in Schutt und Asche legen. Die 360.000 Königsberger hofften darauf, das Kriegsende unbeschadet zu überstehen.
Dann bricht in der letzten Augustwoche mit zwei Luftattacken der Briten, die über das neutrale Schweden von Norden her einfliegen, das Unheil über Königsberg herein. Der erste unerwartete Angriff mit 200 Lancaster-Bombern am 27. gilt vor allem der Zivilbevölkerung in den nördlichen Wohnvierteln. Die Schichauwerft, Kasernen, Rüstungsfirmen, Befestigungsanlagen, der Hauptbahnhof und der Flugplatz bleiben unbeschädigt.
Erst an den zweiten Angriff der Briten, kommt die Nacht, in der Königsberg stirbt.
Am frühen 30. August 1944 verglüht die ostpreußische Hauptstadt im Feuerball der Phosphorbomben. Dieser Angriff der Royal Air Force mit 650 Bombern, ohne Erdsicht im Planquadrat über einer geschlossenen Wolkendecke fliegend, hat das dichtbesiedelte Zentrum im Visier. Nach dem Feuersturm der Spreng- und Brandstrahlbomben ist von Kants "schicklicher" Stadt nicht mehr viel übrig. Das historische Königsberg mit seiner jahrhundertealten preußischen Kultur ist ausgelöscht. Dom, Hohenzollernschloss, Universität, Kirchen, die klassizistischen Gebäude und die alten Speicher am Hafen sind nach dem Flammenmeer nur noch ausgebrannte Ruinen. Die Zahl der Toten wird auf rund 4500 geschätzt, an die 200.000 Königsberger sind obdachlos.